Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Das ermittelte eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). „Die Lebensweise von Kindern und Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren rasant verändert", sagt Dr. Andrea Hoppe, Ärztin bei der TK. „Die Kinder bewegen sich weniger und verbrauchen daher auch weniger Energie. Gleichzeitig nehmen Kinder und Jugendliche aber zu viele Kalorien zu sich.“ Zu diesem Ergebnis kommt auch die KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts. In Deutschland sind bereits 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig, leiden unter Bluthochdruck und anderen Krankheiten, die normalerweise erst altersbedingt auftreten. Doch wie können Eltern der Generation Stubenhocker wieder auf die Beine helfen? Andrea Hoppe rät: Eigene Gewohnheiten überdenken, für regelmäßige ausgewogene Mahlzeiten sorgen, auf Alarmsignale wie Trägheit achten und Kinder zum Sport ermuntern.
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