Die bisher größte Untersuchung zu möglichen Verbindungen zwischen dem Gebrauch von Handys und Hirnkrebs, die Interphone-Studie, liefert widersprüchliche Ergebnisse. Wer viele Jahre regelmäßig Mobiltelefone nutzt hat möglicherweise ein erhöhtes Risiko an Hirnkrebs zu erkranken. Davon geht zumindest die Studienleiterin Elisabeth Cardis vom Umweltforschungszentrum Creal, Barcelona, aus: „Die obersten zehn Prozent unserer Studiengruppe scheinen tatsächlich ein erhöhtes Risiko zu haben, ein Gliom zu entwickeln.“
Diese Interpretation der Studie wird jedoch nicht von allen Forschern geteilt. „Die Ergebnisse erlauben wirklich nicht den Schluss, dass von der Handy-Nutzung ein Risiko ausgeht", sagt der Direktor der Internationalen Behörde für Krebsforschung (IARC) der WHO, Christopher Wild. Für eine Entwarnung sei es aber auch zu früh.
Zur Überraschung der Wissenschaftler gab es sogar Hinweise darauf, dass Handy-Nutzer ein geringeres Hirnkrebs-Risiko hatten, als Personen, die nie ein Mobiltelefon benutzt hatten. Doch "das hat sicherlich keine biologische Basis, sondern liegt an methodischen Problemen unserer Studie'', sagt Cardis.
Ein Problem sei, dass die Studie bereits im Jahr 2000 gestartet wurde. Im Untersuchungszeitraum sei die Handy-Nutzung noch deutlich geringer gewesen als heute. Inzwischen nutzten gerade junge Leute ihr Handy schon eine Stunde oder länger am Tag. Allerdings seien die modernen Mobiltelefone auch strahlungsärmer, es werde mehr über SMS kommuniziert und es würden verstärkt Headsets eingesetzt.
Die Frage, ob Mobiltelefonieren tatsächlich Krebs auslösen kann, bleibt damit vorerst unbeantwortet. Um auf Nummer sicher zu gehen, zieht Cardis daher folgende Konsequenz: „Wo immer möglich, sollte man die Wirkungen des Handys auf das Gehirn reduzieren.“
Diese Interpretation der Studie wird jedoch nicht von allen Forschern geteilt. „Die Ergebnisse erlauben wirklich nicht den Schluss, dass von der Handy-Nutzung ein Risiko ausgeht", sagt der Direktor der Internationalen Behörde für Krebsforschung (IARC) der WHO, Christopher Wild. Für eine Entwarnung sei es aber auch zu früh.
Zur Überraschung der Wissenschaftler gab es sogar Hinweise darauf, dass Handy-Nutzer ein geringeres Hirnkrebs-Risiko hatten, als Personen, die nie ein Mobiltelefon benutzt hatten. Doch "das hat sicherlich keine biologische Basis, sondern liegt an methodischen Problemen unserer Studie'', sagt Cardis.
Ein Problem sei, dass die Studie bereits im Jahr 2000 gestartet wurde. Im Untersuchungszeitraum sei die Handy-Nutzung noch deutlich geringer gewesen als heute. Inzwischen nutzten gerade junge Leute ihr Handy schon eine Stunde oder länger am Tag. Allerdings seien die modernen Mobiltelefone auch strahlungsärmer, es werde mehr über SMS kommuniziert und es würden verstärkt Headsets eingesetzt.
Die Frage, ob Mobiltelefonieren tatsächlich Krebs auslösen kann, bleibt damit vorerst unbeantwortet. Um auf Nummer sicher zu gehen, zieht Cardis daher folgende Konsequenz: „Wo immer möglich, sollte man die Wirkungen des Handys auf das Gehirn reduzieren.“
Letzte Kommentare
-
Das Atemwochenende im Antoniushof Anfang März hat uns allen richtig ATEMLUST gemacht. Und Anette Sanladerer-Lorenz hat uns mit ihrer...
Magdalena Unger
-
Es strömt einfach viel zu viel auf uns ein. Keiner kann mehr sagen: STOPP !
Denn dann ist man nicht dabei... und das geht nicht. Ich...Tanja Egginger
-
Zu diesem Thema kann ich folgenden Reise-Anbieter weiterempfehlen:
http://www.neuewege.com/
Ich habe bereits 3 x eine Reise dort...Cornelia Becker
-
Die Wirkung von Jin Shin Jyutsu kann ich nur bestätigen: Fast jeden Tag halte ich einen oder alle Finger, um den Körper und die Organe...
Ulrike Holtzem
-
Ich wende die Mudras regelmäßig an. Besonders das Bhramara-Mudra hat mir schon sehr bei Erkältungen und anderen Beschwerden geholfen!...
Ulrike Holtzem





Kommentare (0)