- Kurz definiert
- Was bedeutet der Begriff
- Woher kommt das Verfahren?
- Was passiert bei einer Dorn-Behandlung?
- Wie wirkt die Dorn-Methode?
- Was zeichnet das Verfahren aus?
- Ideal für Selbstanwendung
- Für wen eignet sich die Dorn-Methode und bei welchen Beschwerden?
- Wann darf die Dorn-Methode nicht angewendet werden?
- Qualifizierten Therapeuten finden
- Weiterführende Literatur
- Kurz definiert
- Was bedeutet der Begriff
- Woher kommt das Verfahren?
- Was passiert bei einer Dorn-Behandlung?
- Wie wirkt die Dorn-Methode?
- Was zeichnet das Verfahren aus?
- Ideal für Selbstanwendung
- Für wen eignet sich die Dorn-Methode und bei welchen Beschwerden?
- Wann darf die Dorn-Methode nicht angewendet werden?
- Qualifizierten Therapeuten finden
- Weiterführende Literatur
Kurz definiert
Die Dorn-Methode ist eine einfach anwendbare Form der manuellen Körperbehandlung, mit der sich Beschwerden an Rücken, Nacken, Hals und Gelenken diagnostizieren und therapieren lassen. Sie korrigiert auch minimale Verschiebungen und Fehlstellungen von Wirbeln und beseitigt dadurch verursachte Beeinträchtigungen des Nervensystems, die sich auch in entfernten Körperregionen und Organsystemen auswirken können. Die Methode kommt ohne weitere therapeutische Hilfsmittel aus und ermöglicht die aktive Mitwirkung.
Was bedeutet der Begriff
Die heute von Ärzten und Heilpraktikern angewendete Methode ist nach dem Allgäuer Landwirt und Sägewerksbetreiber Dieter Dorn (*1938) benannt, der sie Mitte der 1970er Jahre weitgehend autodidaktisch entwickelt hat.
Woher kommt das Verfahren?
Ausgangspunkt waren starke Rückenschmerzen, die sich Dorn selbst bei der Landarbeit zugezogen hatte; mit umfangreichen Selbstversuchen und therapeutischen Anwendungen bei seiner Frau, die ebenfalls an einem langwierigen Hals- und Nacken-Problem laborierte, erarbeitete Dorn eine manuelles Verfahren, das auch auf die Meridiane (TCM) und damit auf dem Fluss der Lebensenergie wirkt.Was passiert bei einer Dorn-Behandlung?
Körperliche Fehlbelastungen und Bewegungsmangel des modernen Menschen führen zu anatomischen Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. So haben zahlreiche Menschen nach Dorns Erkenntnis insbesondere einen leichten Schiefstand des Beckens, der sich aus der Fehlstellung eines oder mehrerer Beingelenke bzw. unterschiedlichen Beinlängen ergibt. Diese anatomischen Probleme können zu Schmerzen in Rücken, Schultern, Nacken und Hals führen und außerdem empfindlich in Kopf, Arme und Beine ausstrahlen.Vor der eigentlichen Behandlung ergründet der Therapeut in einem ausführlichen Gespräch die Gesamtheit bestehender akuter oder chronischer Beschwerden. Die eigentliche Therapie besteht in einer ganzheitlichen Wirbelsäulen-Behandlung. Dabei werden Diagnose und Behandlung ausschließlich mit den Händen des Therapeuten durchgeführt.
Da die Beinlängen für Stabilität und Belastbarkeit der Wirbelsäule wichtig sind, bildet die genaue Betrachtung und Analyse der Beine die Ausgangsbasis der Behandlung. Wenn nötig, werden auch die Gelenke von Oberschenkel, Knie und Fuß therapier, bei Bedarf auch eventuell verschobene Gelenke an den Armen oder am Kiefer sowie Verschiebungen der Rippen.
Im Hauptteil der Therapie tastet der Therapeut Wirbel für Wirbel ab, erkennt Fehlstellungen; indem der Patient sich bewegt, während der Wirbel an den rechten Platz geschoben wird, erfolgt diese Korrektur schonend und wie von selbst. Zunächst wird die Wirbelsäule Wirbel für Wirbel vom Kreuzbein bis zur mittleren Brustwirbelsäule im Stehen behandelt, wobei der Patient mit einem Bein pendelt. In einer zweiten Phase sitzt der Patient auf einem Hocker, beugt sich nach vorne und lässt einen oder beide Arme pendeln, während der Therapeut die obere Brustwirbelsäule abtastet. Bei der Behandlung der Halswirbelsäule dreht der Patient im Sitzen den Kopf hin und her.
Im Anschluss werden die ursprünglich schmerzenden oder verspannten Haltungen und Bewegungen erprobt; so lässt sich unmittelbar feststellen, ob die Beschwerden nachlassen. Diese können sich an den folgenden Tage noch weiter abschwächen. Die Behandlung kann also auch zu einem deutlichen Nachwirkungseffekt führen.
In aller Regel umfasst eine Behandlung nach Dorn eine bis drei Sitzungen.
Die Dorn-Behandlung lässt sich gut mit der Breuß-Massage kombinieren. Diese bietet eine ergänzende Behandlung der Wirbelsäule, wirkt entspannend und kann darüber hinaus auch eine Tiefenwirkung entfalten. Man kann sie vor oder nach die Dorn-Behandlung setzen.
Wie wirkt die Dorn-Methode?
Die Dorn-Methode nutzt die Verbindungen, die zwischen den einzelnen Wirbeln und verschiedenen Körperregionen und Organsystemen einschließlich ihrer psychischen Aspekte bestehen. Diese Verbindungen ergeben sich einerseits aus den durch die Wirbelkanäle verlaufenden Nervensträngen wie auch durch die Meridiane – die Leitbahnen, durch die gemäß der traditionellen chinesischen Medizin die Lebensenergie den Körper fließt. Bei der Behandlung befreit der Therapeut also nicht nur beengte und beeinträchtige Nervenbahnen, sondern löst auch energetische Blockaden.Bei der Behandlung ist neben der konzentrierten Arbeit des Therapeuten, der an den betroffenen Stellen langsam und ohne heftige Bewegungen korrigierenden Druck ausübt, die Mitwirkung des Patienten erforderlich. Ergänzend zur Behandlung wählt der Therapeut individuell geeignete Übungen aus, die zu Hause selbstständig durchzuführen sind.
Auf dem Zusammenwirken der genannten Aspekte beruht die meist nachhaltige Wirkung einer Dorn-Behandlung.
Was zeichnet das Verfahren aus?
Die Dorn-Methode ist eine einfache, leicht erlernbare, rein manuelle Form der Körperbehandlung ohne Risiken. Sie wirkt über die Wirbelsäule hinaus auf das körperliche und seelische Gesamtbefinden, sensibilisiert die Selbstwahrnehmung und fördert die gesundheitliche Selbstverantwortung. Man kann die Dorn-Methode, die der Begründer selbst nicht als Therapie, sondern als Wegweiser für eigene Weiterentwicklung versteht, in so gut wie jedes andere Behandlungskonzept einbeziehen.Ideal für Selbstanwendung
Die Dorn-Methode lässt sich auch selbstständig anwenden. Bei der Behandlung beim Therapeuten kann man erlernen, worauf es ankommt. Dazu kommen Körperübungen und Bewegungstrainings, die vom Therapeuten ausgesucht werden und die man selbstständig weiterpraktizieren kann.Für wen eignet sich die Dorn-Methode und bei welchen Beschwerden?
Die Dorn-Methode eignet sich für alle Patienten, die bei der Behandlung aktiv mitwirken können.Für viele Menschen stellt sie ein effizientes Verfahren gegen körperliche Schmerzen, lästiges Kribbeln, Taubheit und seitenunterschiedliche Körperwahrnehmung dar. Dauerhafte einseitige Muskelverspannungen ebenso wie Schweregefühl in bestimmten Körperregionen oder auch Tennis- oder Golfer-Ellenbogen können mit der Dorn-Methode behandelt werden.
Sie hilft bei akuten oder auch bereits chronischen Schmerzen an Rücken, Schultern, Nacken, Hals und Wirbelsäule. Auch Schmerzen und Verspannungen an einzelnen Gelenken sind therapierbar. So lässt sich die Dorn-Methode gut zur ganzheitlichen Behandlung bei Gelenkabnutzung, Degeneration, Regeneration, Rheuma und Arthrose einsetzen.
Wann darf die Dorn-Methode nicht angewendet werden?
Bei akut unfallbedingten Schmerzen, entzündeten Gelenke, muskulären Ausfällen oder anderen neurologischen Befunden darf die Dorn-Methode nicht angewendet werden. Das gilt insbesondere auch für Wirbelsäulenverletzungen und geplatzte oder zerstörte Bandscheiben.Qualifizierten Therapeuten finden
Speziell für die Methode gibt es im Internet ein Portal mit ausführlichen Informationen und einer Suchfunktion. Therapeuten lassen sich auch im Yilangi Anbieterverzeichnis finden.Weiterführende Literatur
Dieter Dorn: Die ganzheitliche Methode Dorn. Integral Verlag, München 2007, ISBN 978-3-7787-9184-4
Weiterführende Links Dornfinder
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