Übung 1:
Nehmen Sie eine bequeme, aufgerichtete Sitzhaltung ein. Wenn Sie möchten, können Sie die Augen schließen. Konzentrieren Sie sich dann auf Ihren Atem und zählen Sie: 1, ausatmen, 1, einatmen, 2, ausatmen, 2, einatmen usw.
Alternativ können Sie auch eine Gehmeditation versuchen, bei der Sie mehrere Schritte lang einatmen und über mehrere Schritte hinweg ausatmen (je nach Ihrem Atemrhythmus, zum Beispiel 5 ein, 5 aus).
Übung 2:
Gehen Sie bewusst mit der Aufmerksamkeit in Ihren Körper und fragen Sie sich: Wo im Körper fühle ich mich wohl? Verweilen Sie dann dort und beschreiben Sie Ihre Gefühle (z.B. warm, angenehm, Gefühl von Geborgenheit). Diese Methode nennt sich „Focusing“.
Übung 3:
Gehen Sie nach innen und erspüren Sie im Körper, was Sie daran hindert, sich glücklich zu fühlen. Sind es Geldsorgen oder Einsamkeit, Selbstzweifel oder zu hohe Erwartungen? Suchen Sie sich für dieses Gefühl eine „Verpackung“ (z.B. eine kleine Kiste) und einen Ort, an dem das Problem existieren darf. Sie selbst können am besten einschätzen, wie viel Abstand Sie dazu brauchen und in welcher Entfernung Sie das Problem „parken“ wollen. Das schafft ein Gefühl der Erleichterung und schafft Freiraum. Diese Übung ist besonders hilfreich, wenn Sie mehrere Probleme zu lösen haben.
Diese und weitere Übungen finden Sie in dem Buch mit CD
Susanne Kersig: Entspannt und klar: Freiraum finden bei Stress und Belastung
Buch mit CD, Goldmann Verlag: Arkana 2009,978-3-442-33853-5

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