Rosenkohl
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Rosenkohl

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Neben Vitamin C, Vitaminen des B-Komplexes und Betacarotin sind in Kohlgemüsen reichlich Ballaststoffe enthalten. Sie unterstützen die natürlichen Abwehrfunktionen...

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Die Röschen sollten etwa walnussgroß sein, fest und matt; die Blätter grün und geschlossen.
Hat der Rosenkohl bereits Frost abbekommen, so wird sein Geschmack etwas milder, denn ein Teil der Stärke wird dabei in Zucker umwandelt.

Lagerung

Der Rosenkohl sollte leicht gekühlt und leicht feucht gelagert werden, so hält er sich bis zu einer Woche. Wenn er zu trocken gelagert wird, so werden die Blätter welk und gelb. Wird er in der Nähe von Obst gelagert, verdirbt der Kohl schneller.

Gesundheitswert

Neben Vitamin C, Vitaminen des B-Komplexes und Betacarotin sind in Kohlgemüsen reichlich Ballaststoffe enthalten. Sie unterstützen die natürlichen Abwehrfunktionen des Immunsystems. Mit seiner idealen Kombination von Thiamin und Folsäure ist Rosenkohl das passende Gemüse für Menschen mit Konzentrationsmangel und stark belasteten Nerven.
An sekundären Pflanzenstoffen sind im Kohlgemüse besonders reichhaltig Glucosinolate vorhanden. Positiv wirken diese sekundären Pflanzenstoffe vr allem auf den Magen und den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel. 

Zubereitung

Vor der Verarbeitung entfernt man lediglich eventuell die äußeren, welk gewordenen Blätter. 
Rosenkohl wird in den meisten Fällen als Gemüse verarbeitet, leicht gedünstet verliert er hier am wenigsten Vitamine. Man kann ihn aber auch zu Aufläufen und Suppen verarbeiten. Wenn er gekocht wurde, ist es ratsam, den Rosenkohl mit kalten Wasser abzuschrecken oder ihn noch besser ins Eiswasser zu geben – so erhält man seine grüne Farbe.
Die Glucosinolate (sekundären Pflanzenstoffe) dienen dem Kohl als Verteidigung gegen Fressfeinde, denn wenn die Zellstruktur verletzt wird, wie z.B. auch beim Schneiden, entstehen zusammen mit Enzymen schwefelhaltige Aromaverbindungen. Der so entstehende unangenehme Geruch entwickelt sich umso stärker, je länger und häufiger man den Kohl aufkocht. 
Die Glucosinolate sind auch hauptsächlich für den leicht bitteren Geschmack des Rosenkohl verantwortlich. Wenn man allerdings die einzelnen Blättchen ablöst und diese blanchiert, werden die Bitterstoffe teilweise ausgeschwemmt. So kann man Rosenkohl mal anders servieren, und er schmeckt zart. 

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