„Peace-Food“ - Chance zu neuer Balance
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Durch vegane Ernährung zu Gesundheit und einer besseren Welt

In dieser krisenreichen Zeit geht vor lauter Finanzkrise die ungleich schlimmere Hungerkrise in Ostafrika fast unter. Essen ist natürlich viel mehr ist als satt werden, letzteres ist bei uns wenigstens gesichert. Hungern aber ist die Hölle und die ist zur Zeit wie so oft in Afrika. Ungezählte Menschen verhungern vor unseren Augen, deutlich mehr als sonst und als wir schon gewöhnt sind - nicht nur am Horn von Afrika, sondern auch anderswo in den armen Ländern.

Täglich sterben zwischen 5.000 und 40.000 Kinder in den Armutsbereichen dieser Erde. In unseren reichen Ländern, die im Augenblick so mit ihrer Finanzsituation hadern, ist - was das Hunger-Elend der anderen betrifft, längst Gewöhnung eingetreten. Unsere Nachrichtensendungen übersehen es zunehmend oder schieben es auf die dortige Misswirtschaft.

Dabei sind wir durch unsere Lebens- und Ernährungsform nicht nur mitbeteiligt, sondern mitverantwortlich.

Auch aus Hungerländern, deren Kinder sterben, werden ständig riesige Mengen hochwertige Kohlenhydrate ausgeführt, die wir als Futtermittel „brauchen“, um in unserer reichen Welt zuerst Schlachttiere und dann Menschen zu mästen und so vergleichsweise kleine Mengen minderwertigen Tierproteins zu erhalten. Dabei wissen wir längst, dass wir damit eine wahre Fettsucht- und Diabetes II-Orgie bei uns verursachen. Die WHO spricht bereits seit längerem von diesen beiden Seuchen als Bedrohung unserer Zukunft.

Schädliches Tierprotein

Und es kommt noch viel schlimmer: In den letzten Jahren enthüllten große unabhängige Studien, allen voran die China-Study von Prof. Colin Campbell, dass der Verzehr von Tierprotein uns in einem bisher unvorstellbaren Maße schadet. Nicht nur treiben wir so Millionen Menschen in den armen Ländern in den Hungertod, wir bringen auch uns selbst auf Dauer damit um. Übergewicht und Diabetes II sind dabei nur die schon lange sichtbare Spitze eines Eisberges, dessen wahres Ausmaß uns erst jetzt so richtig klar wird. Große, in verschiedenen Ländern erhobene wissenschaftlich hochsignifikanten Studien enthüllen, wie dramatisch Tiereiweiß wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch(produkte) die furchtbarsten Krankheitsbilder unserer Zeit und Zivilisation fördert: Herzkrankheiten und Krebs, die beiden Haupttodesursachen, aber auch Volkskrankheiten wie Allergien und Alterserkrankungen wie Alzheimer und Demenz, darüber hinaus aber auch praktisch alle anderen typischen Zivilisationssymptome. Die Fakten sind hart im doppelten Sinn, wissenschaftlich belastbar durch die große Zahl der Untersuchten und hart zu anzunehmen, stellen sie doch alles bisher im Hinblick auf Ernährung Geglaubte auf den Kopf. Wir richten uns im wahrsten Sinne des Wortes mit tierischem Eiweiß zugrunde.
   

Gesundheitsrisiken durch Milch(produkte)

Es ist natürlich erschreckend und sogar schockierend – nach Jahrzehnten gegenteiliger Propaganda – zu erkennen, wie Milch(produkte) und Fleisch zu Krebs und Herzkrankheiten führen. Nicht wenige Frauen haben Medizinern und Milchwirtschaft geglaubt und extra viel Milch getrunken, um die Osteoporose außen vor zu halten, und müssen sich nun sagen lassen, wie sehr sie sie ausgerechnet damit gefördert haben. Wie konnten wir uns nur so irren? Auch ich habe in EssensGlück noch Rezepte mit Milch(produkten) akzeptiert. Tatsächlich enthält Milch viel Kalzium, aber sie raubt dem Organismus unter dem Strich noch mehr als sie ihm gibt.
   
Wir hätten es wissen können, in Ländern mit geringem Milchkonsum wie Japan, gibt es praktisch keine Oberschenkelhalsbrüche auf dem Boden von Osteoporose, in Finnland mit einem noch höheren Konsum an Milch(produkten) als bei uns, ist sie eine Volksseuche. Das ist eine typische Erfahrung aus dem Bereich des „Schattenprinzips“. Man landet im genauen Gegenpol vom beabsichtigten Ziel. Auch Studien aus einem Land wie den USA ergaben, dass dort lebende buddhistische Nonnen bei tierproteinfreier also veganer Ernährung keine Anzeichen von Osteoporose zeigten, während gleichaltrige Geschlechtskolleginnen mit der US-typischen Tierproteinmast damit große Probleme hatten.

Ähnlich verhält es sich bei Diabetes I:
Bei jedem jugendlichen Diabetiker lasse sich im Blut Antikörper gegen Kuhmilchprotein finden und in Japan mit dem geringen Milchkonsum gibt es praktisch keine Diabetes-I-Erkrankungen. Betrachten wir, wie sich das Brust- und Prostatakrebsrisiko durch Fleischessen und vor allem Milchtrinken erhöht, wird das Ganze noch viel schlimmer.

Wahr ist das genaue Gegenteil von all dem, was Milch- und Fleisch-Industrie über Jahrzehnte gepredigt und mit Hilfe von Medizinern durchgesetzt haben, das Gegenteil auch von dem, was Kinder schon in der Schule lernen. Fleisch sollte Kraft geben und macht doch Krebs, Milch sollte Kalzium schenken und raubt es stattdessen.

Zum Glück ist es aber nie zu spät zum Umkehren und Umdenken, und keine Zeit war reifer für die Ernährungswende als diese.
Selbstverständlich ist und bleibt bei all diesen Argumenten auch die seelische Beteiligung bedeutungsvoll, der ich über dreißig Jahre mein Hauptaugenmerk geschenkt habe, wovon ein Buch wie "Krankheit als Symbol" zeugt. Die Seele ist die eine, in meinen Augen immer noch wichtigere Seite der Medaille, die andere aber ist der Körper als Haus der Seele. Psycho-somatik meint beide, Seele und Körper.

Wir sollten auch auf den Körper achten und ihn nicht mutwillig gefährden und beschädigen etwa mit Fleisch, egal von welchem Tier es kommt oder durch Milchprodukte egal wie wohlschmeckend sie veredelt wurden.
Leider hab auch ich mich geirrt und das obwohl ich es hätte ahnen können. Seit dem späten Abgestilltwerden habe ich nie mehr Milch getrunken, einfach weil sie mir nicht schmeckte. Auch Eier hab ich nicht gegessen aus demselben Grund, aber ich hielt das für meine Marotten und versäumte es, die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen. Insofern danke ich meinem Körper rückwirkend für sein gutes Gespür und Colin Campbell und Caldwyn Esselstyn für ihre Studien und das mutige Vertreten von deren ausgesprochen unpopulären Ergebnissen. Sonst hätten wir in Europa wohl nie davon erfahren.

Peace Food

In den Stapeln von Studien, die ich durchgesehen und in „Peace-Food“ in einfach fassbarer Form zusammengefasst habe, sah ich, was zum Beispiel gerade Milch(produkte) anrichten durch darin enthaltene Wachstumsfaktoren wie IFG-1. Letzteres ist ein Stoff, der die Zellteilungsrate erhöht und die Entsorgung alter Zellen verhindert. Das ist im Säuglingsalter - und nur dafür ist Muttermilch gedacht und geeignet - ein sinnvolles Programm zu raschem Wachstum. Es wird aber nach Kindheit und Jugend zu einem wahren Krebsförderungsprogramm.

Ex-US-Präsident Bill Clinton hat übrigens nach Lektüre derselben Studien auch genau denselben Schluss gezogen wie ich und auf vegane Kost umgesattelt. Er begründete das mit dem Wunsch, seine Enkelkinder noch zu erleben. Der bis dahin eingefleischte Hamburger-Fan hatte offensichtlich nach mehreren By-Pass-Operationen das Vertrauen in diesen schulmedizinischen Weg ständig neuer Operationen verloren. Diese können natürlich niemals nützen im Sinne von Hemmung der Verkalkungsprozesse oder gar Rückgängigmachen von Gefäßverschlüssen. Bypasse umgehen einzelne besonders extreme Blockaden, aber die Grundsituation bleibt erhalten und die Gefäße verlegende Stoffwechselsituation auf dem Boden weiterer Tierproteinzufuhr natürlich auch.

Gesunde Ernährung

Konsequent gesunde, Tier-Protein-freie Kost wird nicht nur arteriosklerotische Prozesse aufhalten, sondern kann sogar Verschlüsse wieder rückgängig machen, wie ein Studie des renommierten US-Schulmediziners Caldwyn Esselstyn an Hand von Röntgen-Bildern demonstriert. Esselstyn hatte das tierische Eiweiß im Speiseplan seiner Patienten lediglich drastisch reduziert. Das Ergebnis könnte noch viel besser ausfallen, wenn es ganz weggelassen würde.   

Wir können uns neben solchen Gefäßproblemen noch so vieles andere ersparen und auf vielen Ebenen unglaublich gewinnen. Statt riesige Kalorienmengen hochwertiger Kohlenhydrate an Tiere zu verfüttern, um kleine Mengen gefährlichen tierischen Eiweißes zu produzieren, das unser Leben bedroht, ließe es sich mit tierproteinloser Ernährung unglaublich fördern und voranbringen. Schon wer aufhört, all die Angst mitzuessen, die im Fleisch gequälter und in extremer Todespanik geschlachteter Tiere sitzt, fühlt sich leichter und freier. Angst ist immer ein Gegenpol zu Lebensgenuss. Vor 40 Jahren hörte ich auf Fleisch zu essen und fühlte mich leistungsfähiger, energetisch besser und war froh, an dem Elend von Tier-Zucht-Häusern, Tiertransporten und Großschlachthöfe wenigstens persönlich keinen Anteil mehr zu haben. Zugleich hörte ich so auch automatisch auf, den Hunger in der Welt durch meine Ernährung zu fördern. Vor gut zwei Jahren entschied ich mich mit meiner Partnerin, die mir auch hier etwas voraus war, vegan zu leben. Das ergab nochmals eine spürbare energetische Verbesserung und das weitaus bessere Lebensgefühl. Da die für unser Leben typische Übersäuerung dadurch zurückgeht, werden die Bewegungen geschmeidiger und das Leben insgesamt fließender, die Durchblutung besser, die Ausdünstung angenehmer, wie auch die Ausstrahlung. Natürlich ist es auch angenehm zu wissen, mit veganer Ernährung die Klimakatastrophe nicht mehr zu fördern, sondern ihr entgegenzuwirken.
   

Mehr Energie durch vegane Ernährung

Veganes Leben hat gar nichts mit Verzicht zu tun, auch wenn der Verlag auf dem Untertitel „Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ bestand. Es bringt im Gegenteil wundervolle Geschenke in unser Leben: sein Idealgewicht zu halten, fällt ungleich leichter, weil Bewegung – wissenschaftlich nachweisbar - mehr Freude macht und vegane Kost den Grundumsatz automatisch steigen lässt. Wir verfügen über mehr und bessere Energie, die das Leben leichter macht und in gehobene Stimmung mündet. Menschen und Tiere, sogar ansonsten scheue, verlieren die Angst vor uns und nähern sich vertrauensvoll etwa beim Meditieren im Freien….
   
Das Risiko besteht gerade nicht in Mangelerscheinungen, wie gebetsmühlenartig und entgegen allen Studienergebnissen immer wieder behauptet wird, sondern darin, sich besser zu fühlen, besser zu riechen und zu schmecken, mehr Energie zu haben und klarer zu denken, sich – mit einem Wort – seinem vollen Potential zu nähern. Beim Weglassen von Fleisch und Milch(produkten) ist also nicht Verzicht das Thema, sondern Zuwachs und Gewinn auf vielen Ebenen.
   
Der Weg dorthin ist eigentlich leicht, schon nach ein paar fleischlosen Monaten widersteht es den meisten bereits, nach einem halben Jahr ohne Käse, mochte ich ihn schon nicht mehr riechen. Und bei all dem geht es nie darum, Allesesser herunter zu putzen, sondern ihnen zu helfen, aus- und anschließend aufzusteigen hinsichtlich Lebensstimmung und -gefühl – zu einem beschwingten leichten veganen Leben. Die Geschenke betreffen Innen- wie Außenwelt. Das Aussehen wird sich bessern, weil die Ausstrahlung der Haut besser wird und man sich jünger fühlt, die Gedanken werden klarer und das Gedächtnis verbessert sich wieder, wenn es schon nachgelassen hatte, was an der verbesserten Durchblutung liegt. Tatsächlich wird das Blut flüssiger, was sich seelisch in einem Empfinden von In-Fluss-Kommen spiegelt. Glücksforscher kennen den Flow- oder Flussbereich, in dem sich besser glücklich sein lässt, weil Anforderungen und Fähigkeiten sich entsprechen. Wenn beide im Laufe des Lebens zunehmen, fühlen wir uns gut und oft sogar richtig glücklich. Bewusste vegane Ernährung erleichtert es nach meinen Erfahrungen ungemein, diesen Flow-Bereich auf seelischer Ebene zu erreichen und darin zu bleiben. Mir kommt vor, als gäbe es auch auf körperlicher Ebene solch eine Flow-Zone und auch sie ist dem veganen Leben besser zugänglich.
   
Ein großes Geschenk ist auch die geradezu wundervolle Stimmungsverbesserung, wenn der Organismus die Schlacken und Gifte hinter sich gelassen hat und immer weniger neue aufnimmt. Über 80 % der aufgenommenen Nahrungsgifte bis hin zu Dioxinen kommen aus dem Tierprotein. Die verbleibenden 20 % beziehen sich auf pflanzliche Nahrung aus konventionellem Anbau und wären durch Wechsel zu Vollwertprodukten weiter zu minimieren.  

Es ist also viel zu gewinnen. Und nebenbei beschenken wir noch unsere Mitgeschöpfe, die hungernden Menschen, denen wir nichts mehr wegnehmen, Millionen Tiere, die nicht mehr für uns sterben müssen und Mutter Erde bescheren wir große Erleichterung in ökologischer Hinsicht.

Frieden beginnt immer innen oder er beginnt eben nicht. Die Ernährungs-Umstellung im Sinne von „Peace-Food“ kann Frieden schaffen und Glück fördern. Wir können Frieden finden im Herzen und ihn nach außen tragen - im Sinne von Franz von Assisi, der sagte: „Herr mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens.“

Literatur von Ruediger Dahlke

„Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ (GU)
Trilogie des Wissens: „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben", „Das Schattenprinzip“ und "Lebensprinzipien" (alle Goldmann-Arkana)
"Krankheit als Symbol" (Bertelsmann)

Studien

Studien, die den Zusammenhang von Verzehr von Fleisch und Milchprodukten zu den aktuellen Zivilisationskrankheiten belegen finden Sie auf dem Peacefood-Portal.

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