Jedes Jahr im Frühling leiden Millionen von Menschen unter einer Fehlreaktion des Immunsystems: Die Abwehrzellen, die sich eigentlich gegen Feinde des Körpers richten sollen, schlagen bei harmlosen Stoffen aus der Natur Alarm. Doch Heuschnupfen kann man heute auch sanft behandeln: mit Homöopathie und Bioresonanz-Therapie.
Meist fängt es ganz langsam an: Nach einem langen Spaziergang über blühende Wiesen, läuft die Nase. Das kann ja mal passieren. Doch schon im nächsten Frühjahr brennen und tränen die Augen schon nach zehn Minuten im Freien. Die Nase juckt, und ohne Taschentuch kann man das Haus quasi nicht mehr verlassen. „Heuschnupfen“ heißt das Massenphänomen, das seit zwei Jahrzehnten immer mehr um sich greift. Mittlerweile sind 13 Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen. Ihr Immunsystem reagiert auf Gräser- und Baumpollen wie auf eine Giftgas-Attacke. Warum das so ist, darüber streiten sich die Wissenschaftler bis heute. Dass genetische Veranlagung eine Rolle spielt, ist wahrscheinlich; mittlerweise gibt es Hinweise darauf, dass auch weibliche Hormone beteiligt sein dürften. Fest steht: In den Pollen steckt ein Eiweiß, dass zu einer allergischen Antwort in Nase, Augen und Lunge reizt.
Abgesehen von den unangenehmen Symptomen, die von Jahr zu Jahr schlimmer werden, spricht noch mehr dafür, die Pollenallergie von Grund auf zu beseitigen. Zum einen richtet sich das Immunsystem mit den Jahren gegen immer mehr Stoffe, z.B. auch gegen Eiweiße aus Nahrungsmitteln. Kreuzallergien entstehen, die nur schwer zu behandeln sind und die Lebensqualität extrem beeinträchtigen. Denn in dieser Form kann die Allergiebetroffenen auch im Herbst und Winter zu schaffen machen. Zum anderen droht ohne eine ursächliche Therapie der gefürchtete „Etagenwechsel“ hin zu Asthma, der nur sehr schwer oder gar nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
„Antihistaminika“, wie die synthetisch hergestellten Medikamente gegen Heuschnupfen heißen, bessern zwar schnell und zuverlässig die Beschwerden, jedoch nur kurzfristig. Auch haben sie Nebenwirkungen, machen abhängig und sind schon deshalb keine Dauerlösung. Wer einen grundlegenden Ansatz sucht, sollte es mit einer Bioresonanz-Therapie oder mit Homöopathie versuchen. Auch eine Desensibilisierung kann helfen, das Leiden zu lindern oder weitgehend los zu werden. Bei allen geht es darum, das Immunsystem wieder auf den rechten Weg zu bringen.
Auch ein homöopathisches Komplexmittel gegen Heuschnupfen kann die Selbstheilungskräfte anregen und über das Prinzip Reiz und Regulation den aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus wieder ins Lot bringen. Es beinhaltet die drei Einzelmittel Luffa operculata (Schwammgurke), Cardiospermum halicacabum (Herzsame) und das bereits erwähnte Galphimia.
Ein großer Vorteil: Die Einnahme von Homöopathika lässt sich individuell anpassen. So kann man bei Bedarf über sechs bis zehn Stunden hinweg stündlich fünf Globuli nehmen. Ab dem zweiten Tag drei bis fünfmal täglich fünf Globuli. Je früher man die Therapie bei den ersten Symptomen beginnt, desto schneller schlagen die Arzneien an. An beschwerdefreien Tagen oder wenn die Beschwerden abklingen, kann man die Medikation ganz stoppen oder drosseln. Grundsätzlich gilt: Je schlimmer die akuten Beschwerden sind, desto häufiger sollte man die homöopathischen Arzneimittel einnehmen. Galphimia eignet sich auch gut zur Vorbeugung. So sollte man sechs bis acht Wochen vor Beginn der Pollensaison täglich fünf Globuli oder eine Tablette Galphimia D 6 nehmen. Experten empfehlen Einsteigern in die Homöopathie, generell mit niedrigen Potenzen wie D6 oder D12 zu beginnen.
Grundlage dieser Methode ist Wissen aus der Quantenphysik. Hier hat man festgestellt, dass alle Zellen des Körpers über Lichtblitze miteinander kommunizieren und auf diese Art Informationen austauschen. Dieser Austausch findet demnach über spezielle Frequenzen statt. Umweltbelastungen oder schädliche Substanzen können diese Weitergabe behindern und so organische Veränderungen nach sich ziehen. Das Gerät, das die körpereigenen Frequenzen misst, kommt vorhandenen Unverträglichkeiten und Giftstoffen auf die Spur. In einem zweiten Schritt sendet er über Elektroden die „richtigen“ Frequenzmuster an den Patienten zurück.
Obwohl das schmerz- und nebenwirkungsfreie Verfahren von den meisten Schulmedizinern nicht anerkannt wird, hat es bereits vielen Allergikern geholfen, die unangenehmen Symptome zu lindern oder ganz los zu werden. Auch bei Schlafstörungen und Migräne feierte die Bioresonanz bereits Erfolge. Je nach Anzahl der zu therapierenden Allergene umfasst eine solche Behandlung bis zu 30 Sitzungen, die sich über mehrere Monate erstrecken. Dabei werden zunächst mögliche Nahrungsmittelallergien, etwa auf Milcheiweiß und Gluten, behandelt und danach pro Pollenallergen drei bis vier Behandlungenseinheiten angesetzt. Eine Einheit dauert je nach Beschwerden fünf bis 30 Minuten. Die Kosten von zirka 200 bis 1.000 Euro für die komplette Behandlung werden von vielen privaten Krankenversicherungen bezahlt, nicht aber von gesetzlichen.
Eine Alternative für Heuschnupfler ist die Kurzzeit-SIT. Hier hat man die Möglichkeit, die Therapie noch kurz vor Beginn der Pollensaison anzusetzen. Ein- bis zweimal pro Woche bekommt der Patient eine Spritze mit dem Stoff unter die Haut gespritzt. Dabei steigt von Mal zu Mal die Konzentration. Das Immunsystem gewöhnt sich an das einstige Allergen. Die Reaktion darauf fällt weniger heftig aus oder unterbleibt ganz. Insgesamt sind nur acht Spritzen nötig. Wird die Therapie von einem erfahrenen Allergologen durchgeführt, liegt die Erfolgsquote bei fast 90 Prozent.
Wer unter einer Gräserpollen-Allergie leidet, kann sich sogar die Spritze sparen. Hier gibt es mittlerweile Tropfen (Sublinguale Immuntherapie) und Tabletten, die eine gute Wirkung zeigen. Die Behandlung mit der „Impftablette“ muss jedoch mindestens vier Wochen vor Saisonstart beginnen und bis zum Ende des Pollenflugs durchgeführt werden.
Abgesehen von den unangenehmen Symptomen, die von Jahr zu Jahr schlimmer werden, spricht noch mehr dafür, die Pollenallergie von Grund auf zu beseitigen. Zum einen richtet sich das Immunsystem mit den Jahren gegen immer mehr Stoffe, z.B. auch gegen Eiweiße aus Nahrungsmitteln. Kreuzallergien entstehen, die nur schwer zu behandeln sind und die Lebensqualität extrem beeinträchtigen. Denn in dieser Form kann die Allergiebetroffenen auch im Herbst und Winter zu schaffen machen. Zum anderen droht ohne eine ursächliche Therapie der gefürchtete „Etagenwechsel“ hin zu Asthma, der nur sehr schwer oder gar nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
„Antihistaminika“, wie die synthetisch hergestellten Medikamente gegen Heuschnupfen heißen, bessern zwar schnell und zuverlässig die Beschwerden, jedoch nur kurzfristig. Auch haben sie Nebenwirkungen, machen abhängig und sind schon deshalb keine Dauerlösung. Wer einen grundlegenden Ansatz sucht, sollte es mit einer Bioresonanz-Therapie oder mit Homöopathie versuchen. Auch eine Desensibilisierung kann helfen, das Leiden zu lindern oder weitgehend los zu werden. Bei allen geht es darum, das Immunsystem wieder auf den rechten Weg zu bringen.
Homöopathie statt harte Medikamente
Die Homöopathie hat dieses Prinzip perfektioniert. Denn die Medizin nach Gründervater Hahnemann treibt Krankheiten unter anderem mit Pflanzen aus, die in höherer Konzentration eben diese Beschwerden verursachen. In abgeschwächter Form stimulieren sie die körpereigenen Abwehrkräfte, sich gegen die Allergene zu wappnen. So hilft die Küchenzwiebel Allium cepa gegen den für Pollenallergiker typischen brennenden Fließschnupfen. Bei tränenden Augen kommt hier Euphrasia, der Augentrost, zum Einsatz, und bei Juckreiz der Rachenschleimhaut empfiehlt der geschulte Homöopath Globuli mit der Heilpflanze Wyethia. Das südamerikanische Gewächs Galphimia glauca gilt dagegen ein wahres Multitalent: Es lindert die Symptome in Augen, Nase und Rachen gleichzeitig.Auch ein homöopathisches Komplexmittel gegen Heuschnupfen kann die Selbstheilungskräfte anregen und über das Prinzip Reiz und Regulation den aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus wieder ins Lot bringen. Es beinhaltet die drei Einzelmittel Luffa operculata (Schwammgurke), Cardiospermum halicacabum (Herzsame) und das bereits erwähnte Galphimia.
Ein großer Vorteil: Die Einnahme von Homöopathika lässt sich individuell anpassen. So kann man bei Bedarf über sechs bis zehn Stunden hinweg stündlich fünf Globuli nehmen. Ab dem zweiten Tag drei bis fünfmal täglich fünf Globuli. Je früher man die Therapie bei den ersten Symptomen beginnt, desto schneller schlagen die Arzneien an. An beschwerdefreien Tagen oder wenn die Beschwerden abklingen, kann man die Medikation ganz stoppen oder drosseln. Grundsätzlich gilt: Je schlimmer die akuten Beschwerden sind, desto häufiger sollte man die homöopathischen Arzneimittel einnehmen. Galphimia eignet sich auch gut zur Vorbeugung. So sollte man sechs bis acht Wochen vor Beginn der Pollensaison täglich fünf Globuli oder eine Tablette Galphimia D 6 nehmen. Experten empfehlen Einsteigern in die Homöopathie, generell mit niedrigen Potenzen wie D6 oder D12 zu beginnen.
Die richtige Frequenz treffen
Ein anderer alternativer Ansatz ist die Bioresonanz-Therapie. Dabei geht es darum, den Körper mit den energetischen Frequenzmustern von Allergenen wie Pollen oder Hausstaub vertraut zu machen, so dass die problematische Immunreaktion ausbleibt. Dafür nimmt man zwei Messingkugeln in beide Hände, die an das Bioresonanz-Gerät angeschlossen sind. Sie helfen, die körpereigenen Frequenzmuster in das Gerät aufzunehmen und zu verarbeiten. Über eine spezielle Matte, auf der man während der Behandlung liegt, sendet das Gerät so genannte Anti-Allergie-Frequenzen in den Körper zurück. So lernt der Körper, die Frequenzmuster des Allergens als nicht schädlich einzustufen und nicht mehr darauf zu reagieren.Grundlage dieser Methode ist Wissen aus der Quantenphysik. Hier hat man festgestellt, dass alle Zellen des Körpers über Lichtblitze miteinander kommunizieren und auf diese Art Informationen austauschen. Dieser Austausch findet demnach über spezielle Frequenzen statt. Umweltbelastungen oder schädliche Substanzen können diese Weitergabe behindern und so organische Veränderungen nach sich ziehen. Das Gerät, das die körpereigenen Frequenzen misst, kommt vorhandenen Unverträglichkeiten und Giftstoffen auf die Spur. In einem zweiten Schritt sendet er über Elektroden die „richtigen“ Frequenzmuster an den Patienten zurück.
Obwohl das schmerz- und nebenwirkungsfreie Verfahren von den meisten Schulmedizinern nicht anerkannt wird, hat es bereits vielen Allergikern geholfen, die unangenehmen Symptome zu lindern oder ganz los zu werden. Auch bei Schlafstörungen und Migräne feierte die Bioresonanz bereits Erfolge. Je nach Anzahl der zu therapierenden Allergene umfasst eine solche Behandlung bis zu 30 Sitzungen, die sich über mehrere Monate erstrecken. Dabei werden zunächst mögliche Nahrungsmittelallergien, etwa auf Milcheiweiß und Gluten, behandelt und danach pro Pollenallergen drei bis vier Behandlungenseinheiten angesetzt. Eine Einheit dauert je nach Beschwerden fünf bis 30 Minuten. Die Kosten von zirka 200 bis 1.000 Euro für die komplette Behandlung werden von vielen privaten Krankenversicherungen bezahlt, nicht aber von gesetzlichen.
Das Immunsystem „impfen“
Gesetzlich Versicherte, die sich keine Zusatzausgaben für ihre Gesundheit leisten können, haben aber noch eine weitere Option auf schonende und langanhaltende Besserung: die „Spezifische Immuntherapie“ (SIT). Diese Therapie wird beim Hautarzt oder Allergologen durchgeführt. Ihre Wirkung beruht ebenfalls auf einer Art Gewöhnungs- oder „Impf“-Effekt. Nachdem der Arzt per Prick-, Blut- oder Provokations-Test die Allergie auslösenden Stoffe identifiziert hat, bekommt der Betroffene diese in verdünnter Form und in gewissen Abständen verabreicht. Für Menschen, die auf mehrere Stoffe allergisch reagieren, fertigt man individuelle Mischungen an. Der Nachteil: Die Therapie mit insgesamt 50 Injektionen zieht sich über drei bis fünf Jahre. Viele brechen sie deshalb vor dem Ende ab, und dann bleibt der positive Effekt aus. Mag sein, dass dies ein Grund ist, weshalb Heilpraktiker/-innen immer wieder von negativen Impferfahrungen ihrer Patient/-innen berichten. Heilpraktiker und Homöopathen setzen bei Heuschnupfen oft mit Erfolg eine Behandlung mit potenzierte Eigenblut - eine homöpathische Verfahrensweise, die von Hedwig Imhäuser entwickelt wurde und allergischen Reaktionen zu 60 - 70 Prozent zu Erfolg führt.Eine Alternative für Heuschnupfler ist die Kurzzeit-SIT. Hier hat man die Möglichkeit, die Therapie noch kurz vor Beginn der Pollensaison anzusetzen. Ein- bis zweimal pro Woche bekommt der Patient eine Spritze mit dem Stoff unter die Haut gespritzt. Dabei steigt von Mal zu Mal die Konzentration. Das Immunsystem gewöhnt sich an das einstige Allergen. Die Reaktion darauf fällt weniger heftig aus oder unterbleibt ganz. Insgesamt sind nur acht Spritzen nötig. Wird die Therapie von einem erfahrenen Allergologen durchgeführt, liegt die Erfolgsquote bei fast 90 Prozent.
Wer unter einer Gräserpollen-Allergie leidet, kann sich sogar die Spritze sparen. Hier gibt es mittlerweile Tropfen (Sublinguale Immuntherapie) und Tabletten, die eine gute Wirkung zeigen. Die Behandlung mit der „Impftablette“ muss jedoch mindestens vier Wochen vor Saisonstart beginnen und bis zum Ende des Pollenflugs durchgeführt werden.
Buchtipps
- Jörn Dahler, Michael Teut, Christian Lucae: Homöopathie bei Heuschnupfen, Hippokrates Verlag 1. Auflage 2008, ISBN 978-3830454052
- Reinhold D. Will: Bioresonanztherapie, Oesch Verlag 2002, ISBN 978-3035030068
- Peter Grunert: Natürliche Hilfe bei Allergien. Rechtzeitig vorbeugen, sanft behandeln. Lüchow Verlag 1. Auflage 2007, ISBN 978-3363031157
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