Für die meisten Menschen gehört Stress zum Alltag, aber nicht alle sorgen für Ausgleich. Gerade jüngere – vor allem ambitionierte und leistungsorientierte Berufsein- und Aufsteiger – neigen dazu, Stress als etwas zu betrachten, was nur anderen, weniger tüchtige Zeitgenossen etwas ausmacht, und packen sich die Terminkalender voll, bis kein Platz mehr für Pausen bleibt. Für diese Zielgruppe ist das Ratgeberbuch „Einfach entspannt“ aus dem Sanssouci Verlag ein nettes und nützliches Geschenk.
Darin stellt der Psychologe und Redakteur der Zeitschrift „Geist und Gehirn“ Steve Ayan Entspannungstechniken vor – und zwar mit Spaßfaktor; zum Vergnügen trägt auch die liebevolle Aufmachung des broschierten, mehrfarbigen Büchleins mit abgerundeten Ecken, Marginalien, Piktogrammen und zahlreichen Illustrationen in charmantem Retrolook von Dawn Parisi bei.
Von Sport, Sauna, Massage über Biofeedback, Floating, Muskelrelaxation und Autogenes Training bis zu Achtsamkeitstraining, Hypnose und Imagination werden insgesamt zwölf verschiedene Methoden mehr oder weniger ausführlich dargestellt. Die Kriterien der Auswahl waren „strukturiertes, erlernbares Vorgehen und nachweisliche Wirksamkeit“. Zu jeder Methode (außer der Akupunktur, die in der Zusammenstellung ein wenig fremd erscheint und im gegebenen Rahmen nicht tiefgreifend beschrieben sein kann) gibt es eine Einführung in Funktionsweise und die besonderen Vorzüge, Anregungen zur eigenen (Ausprobier-) Praxis und weiterführende Buchempfehlungen sowie eine Bewertung nach Spontaneitätsfaktor, erforderlichem Equipment, Kosten und Imagefaktor.
Erfahrene Entspannungspraktiker finden über ihre eigene Entspannungsmethode wahrscheinlich nicht viel Neues – kommen aber vielleicht auf erfreuliche Ergänzungen zu ihrem Programm (z.B. das Aromabad in der häuslichen Wanne). Das Kapitel über Yoga und Fernöstliches bleibt ziemlich an der Oberfläche – geschuldet auch der Einordnung in eine Reihenfolge von mehr körper- oder mehr geistbetonten Methoden, über die man geteilter Meinung sein kann. Beim Kapitel Floating fehlt der Hinweis auf die zahlreichen Formen von Wassertherapie wie Watsu, Waterbalancing, Aqua-E-Motion u.a., die gleichfalls die heilsame Wirkung des nassen Elements nutzen.
Die Stärke des Buches besteht in seiner kompakten Einführung in das gebotene Methodenspektrum, den klaren, praktikablen Anleitungen zum selbst Ausprobieren und der unterhaltsamen und motivierenden Darbietungsform, bei der auch der Humor (gleichfalls ein Entspannungstipp!) nicht zu kurz kommt.
Ein einleitender Test, mit dem man dem persönlichen Entspannungsbedarf auf die Spur kommen kann, und Empfehlungen für ein perfektes Entspannungswochenende komplettieren das jung und trendy aufgemachte Kompendium: Entspannung ganz entspannt.
Darin stellt der Psychologe und Redakteur der Zeitschrift „Geist und Gehirn“ Steve Ayan Entspannungstechniken vor – und zwar mit Spaßfaktor; zum Vergnügen trägt auch die liebevolle Aufmachung des broschierten, mehrfarbigen Büchleins mit abgerundeten Ecken, Marginalien, Piktogrammen und zahlreichen Illustrationen in charmantem Retrolook von Dawn Parisi bei.
Von Sport, Sauna, Massage über Biofeedback, Floating, Muskelrelaxation und Autogenes Training bis zu Achtsamkeitstraining, Hypnose und Imagination werden insgesamt zwölf verschiedene Methoden mehr oder weniger ausführlich dargestellt. Die Kriterien der Auswahl waren „strukturiertes, erlernbares Vorgehen und nachweisliche Wirksamkeit“. Zu jeder Methode (außer der Akupunktur, die in der Zusammenstellung ein wenig fremd erscheint und im gegebenen Rahmen nicht tiefgreifend beschrieben sein kann) gibt es eine Einführung in Funktionsweise und die besonderen Vorzüge, Anregungen zur eigenen (Ausprobier-) Praxis und weiterführende Buchempfehlungen sowie eine Bewertung nach Spontaneitätsfaktor, erforderlichem Equipment, Kosten und Imagefaktor.
Erfahrene Entspannungspraktiker finden über ihre eigene Entspannungsmethode wahrscheinlich nicht viel Neues – kommen aber vielleicht auf erfreuliche Ergänzungen zu ihrem Programm (z.B. das Aromabad in der häuslichen Wanne). Das Kapitel über Yoga und Fernöstliches bleibt ziemlich an der Oberfläche – geschuldet auch der Einordnung in eine Reihenfolge von mehr körper- oder mehr geistbetonten Methoden, über die man geteilter Meinung sein kann. Beim Kapitel Floating fehlt der Hinweis auf die zahlreichen Formen von Wassertherapie wie Watsu, Waterbalancing, Aqua-E-Motion u.a., die gleichfalls die heilsame Wirkung des nassen Elements nutzen.
Die Stärke des Buches besteht in seiner kompakten Einführung in das gebotene Methodenspektrum, den klaren, praktikablen Anleitungen zum selbst Ausprobieren und der unterhaltsamen und motivierenden Darbietungsform, bei der auch der Humor (gleichfalls ein Entspannungstipp!) nicht zu kurz kommt.
Ein einleitender Test, mit dem man dem persönlichen Entspannungsbedarf auf die Spur kommen kann, und Empfehlungen für ein perfektes Entspannungswochenende komplettieren das jung und trendy aufgemachte Kompendium: Entspannung ganz entspannt.
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